Montag, 25. Mai 2015

Der Anschlag - Stephen King

Inhalt: Am 22. November 1963 fielen in Dallas, Texas, drei Schüsse. John F. Kennedy starb, und die Welt verändert sich für immer. Jake Epping kann in jene Zeit zurückkehren und will den Anschlag verhindern. Aber je näher er seinem Ziel kommt, umso vehementer wehrt sich die Vergangenheit gegen jede Änderung.

Meinung: Das Buch ist in 5 große Teile unterteilt und mir haben alle gefallen bis auf Teil 3. Das Buch ist mitreißend und spannend. Jake ist ein Protagonist, den man lieben lernt und Stephen King baut wieder eine Liebesgeschichte ein, die er ganz auf seine Art und Weise erzählt. Sein wunderbarer Humor bringt mich oft zum Lächeln, doch finde ich, ist dies nicht eins seiner besten Werke. Mir waren zu wenige verschreckende oder bewunderte Momente darin, die ich bei „die Arena“ und „Shining“ so geliebt hatte. Es erinnerte mich oftmals auch zu sehr an einen Krimi, was nicht mein Genre ist. Ich liebte die Nebengeschichten darum. Die Geschichte mit Harry und die mit Sadie, waren natürlich am besten.

Teil 3 war mit zu lasch. Der Anfang war gut, doch dann fragte ich mich „Warum?“. King ist eigentlich für seine aufeinander passierenden Ereignisse bekannt. Hier hat mir irgendwie was gefehlt, was ich nicht beschreiben kann. Dieses Gefühl hatte ich schon bei „Puls“, doch „der Anschlag“ ist dennoch besser. Hier und da zieht es sich in Teil 4 noch etwas, aber das Ende ist wieder ganz Stephen King. King bleibt nun mal in jeder Faser seines Körpers ein Optimist, dass es schon ansteckend wirkt. 

Die Geschichten um die eigentliche Hauptstory sind aber zu 90% einfach grandios.

Fazit: Dieses Buch ist kein muss, doch für Fans empfehlenswert. Wer sich an Dystopien, Thriller und Krimis erfreut ist hier richtig. Der geschichtliche Hintergrund ist auch bemerkenswert.


Ich schwenke bei dem Buch zwischen 3 oder 4 Sternen.